Pressemitteilungen 2021


16. November 2021
Treibhausgas-Experten tauschen sich zu Klimaschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft aus

Grüner Gerstenbestand

Um den Klimaschutz in der Landwirtschaft voranzubringen, müssen die Erkenntnisse beim Anwender ankommen. Dazu bedarf es eines breiten Wissenstransfers, den das Experten-Netzwerk THeKLa weiter forciert. Zu diesem Ergebnis kamen die Experten auf der virtuellen ersten Jahrestagung Wissen.Schafft.Klimaschutz – Treibhausgasbilanzierung und praxisrelevante Maßnahmen für die Landwirtschaft. Führende Akteure aus Wissenschaft und Praxis stellten ihre neuesten Erkenntnisse vor, insgesamt wohnten der zweitägigen Veranstaltung über 100 Interessierte bei.   Mehr

15. Oktober 2021
Neue Wege beim Beikrautmanagement im Weinbau

Zwei Personen betrachten gelbliches Material auf dem Boden eines Weinbergs

Um die Wirkung des aufspritzbaren Mulchmaterials aus Nachwachsenden Rohstoffen in der Baierwein-Region an den Südlagen der Donau zu untersuchen, führt das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) einen Versuch nahe Wörth durch. Dazu haben die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sich mit Weinbau Luttner zusammengeschlossen, der vor knapp 10 Jahren den Betrieb auf ökologischen Weinbau umgestellt hat. Der Versuch soll zeigen, ob das Mulchmaterial bereits im Herbst aufgebracht werden kann und die beikrautunterdrückende Wirkung bis in den frühen Sommer anhält.  Mehr

29. September 2021
Erneuerbare Kraftstoffe in der Landwirtschaft – welchen Rahmen setzt das Beihilferecht?

Zwei Rapsöl-Traktoren fahren auf einer Landstraße an einem Rapsfeld vorbei

Unter dem Thema: „Klimaschutz tanken in der Land- und Forstwirtschaft – welchen Rahmen setzt das Beihilferecht?“ fand am 29.09.2021 eine Online-Veranstaltung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, des Technologie- und Förderzentrums im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing und der Bayerischen Vertretung in Brüssel statt. Die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, MdL, betonte dass gerade erneuerbare Kraftstoffe ein großartiges und schnell realisierbares Mittel seien, um möglichst rasch klimaschädliche Emissionen zu reduzieren. Jedoch verhinderten die bisherigen Beihilferegeln die Stärkung des Absatzes von Biokraftstoffen in der Land- und Forstwirtschaft.  Mehr

02. September 2021
Holzasche als Baustein der Bioökonomie

Holzascheproben (Rostasche) auf dem Hof des TFZ

Biomasseaschen aus der Verbrennung von Nachwachsenden Rohstoffen könnten ein wertvoller Rohstoff der Bioökonomie sein, beispielsweise als Dünger oder Bodenverbesserer in der Land- und Forstwirtschaft. In einem Forschungsprojekt des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) haben Wissenschaftler nach praxisrelevanten Verwertungsmöglichkeiten von Holzaschen aus Heiz(kraft)werken gesucht. Die in der Rost- und Kesselasche enthaltenen Mikro- und Makronährstoffe legen eine Verwendung als Bodenverbesserer nahe. Um bestimmte Schwermetallgrenzwerte nicht zu überschreiten, muss die Aschequalität kontinuierlich überprüft werden. Die Ergebnisse wurden jetzt im Forschungsbericht 72 veröffentlicht.   Mehr

10. August 2021
Beikrautfreie Baumscheiben mit TFZ-Mulchmaterial

6 Personen stehen um einen Baum, auf dessen Stamm gerade das Mulchmaterial aufgetragen wurde.

Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) entwickelt derzeit in zwei Forschungsprojekten ein Mulchmaterial auf Basis Nachwachsender Rohstoffe, das auf rein physikalischem Weg den Aufwuchs von Beikräutern im Gemüse-, Obst- und Weinbau unterdrücken soll. Die Forschungsarbeiten werden vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt finanziert. Gemeinsam mit der Stadtgärtnerei Straubing untersucht nun das TFZ, ob sich mit dem umweltschonenden Mulchverfahren auch der Stammbereich von Bäumen und Sträuchern beikrautfrei halten lässt. Dadurch ließen sich die Mäharbeiten deutlich vereinfachen.  Mehr

10. August 2021
Verbundprojekt zur Vorbereitung einer Bayerischen Biomasse-Ressourcenstrategie

Eine gelb blühende Pflanze steht vor einer Biogasanlage. Auf der Blüte sitzt eine Biene.

Gemeinsam mit vier Projektpartnern erarbeitet das TFZ die Grundlagen für eine nachhaltige Biomasse-Strategie in Bayern. Den Startschuss für das Verbundprojekt BioReSt gaben Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unter dem Leitmotiv „Nachhaltige Biomassenutzung nutzt Klima und Umwelt“. Das Team von Dr. Daniela Dressler, Leiterin der Abteilung Systembewertung Nachwachsender Rohstoffe am TFZ, analysiert und bewertet die landwirtschaftliche Biomasse und deren Nutzungspfade im Rahmen des Projekts. Stoffliche wie energetische Nutzung Nachwachsender Rohstoffe aber auch Nahrungs- und Futtermittelproduktion stehen dabei im Fokus.  Mehr

09. August 2021
Tage der offenen Versuche zu Energiepflanzen

Versuchsfelder des TFZ im Vordergrund, die Umrisse der Stadt Straubing im Hintergrund

Was sind die Vorteile der Dauerkultur Durchwachsene Silphie? Wie entfernt man eine Dauerkultur wieder von der Fläche? Welche insektenfreundlichen Rohstoffpflanzen und Anbausysteme gibt es? Für diese und viele weitere Fragen stehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) im Rahmen von Expertenführungen bereit. Im Zeitraum von 24.08.2021 bis 26.08.2021 bietet das TFZ geführte Touren direkt auf den Versuchsflächen zu Energie- und Rohstoffpflanzen am Stadtrand von Straubing an. Bis zum 05.09.2021 können die Flächen und Versuche selbst erkundet werden.  Mehr

23. Juli 2021
Praxisnahe Traktor-Fahrzyklen (PTFZ) erleichtern die Messung realer Abgasemissionen

Fendt-Schlepper mit vielen Meßgeräten und Verkabelungen

Straubing, 23.07.2021: Die Abgasemissionen von Traktoren bei Feldarbeiten sind aufwendig zu erfassen. Mit einer neu entwickelten Methode, mit Hilfe sogenannter Praxisnaher Traktor-Fahrzyklen (PTFZ), ist es jetzt möglich, den realen Motorbetrieb eines Traktors bei Feldarbeiten vereinfacht am Prüfstand nachzubilden. Damit lassen sich die Abgasemissionen unter wiederholbaren Bedingungen unabhängig von Witterung und Anbaugerät effizient bestimmen. Die Methode kann zur Entwicklung schadstoffarmer und klimafreundlicher Antriebe verwendet werden. Die Forschungsarbeiten wurden am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) durchgeführt und in der Dissertation von Dr. Johannes Ettl an der Technischen Universität München (TUM) veröffentlicht.  Mehr

09. Juli 2021
Klasse und Masse – bei Durchwachsener Silphie stimmt alles

Durchwachsene Silphie

Mehrjährige Energiepflanzen bieten viele Vorteile für die Landwirtschaft: stabile Erträge ohne Erosionsrisiko oder Nährstoffauswaschung. Gleichzeitig tragen sie durch geringen Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel und unüblicher Pflege- und Erntezeiten zur biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft bei. Zu diesem Schluss kommen das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) sowie die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), die in einem sechsjährigen Forschungsprojekt die Umweltparameter sowie das Ertragspotenzial von mehrjährigen Energiepflanzen untersucht hatten. Die Ergebnisse wurden jetzt im TFZ-Bericht Nr. 71 veröffentlicht.
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23. Juni 2021
Einladung zur Besichtigung des TFZ-Schaugartens

Sommermohn im Schaugarten vor blauem Himmel

„Wenn Sie neugierig sind, welche Energie- und Rohstoffpflanzen in Bayern angebaut werden können, dann besuchen Sie gerne unseren Schaugarten“, lädt Dr. Maendy Fritz, Abteilungsleiterin am TFZ, ein. Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) bewirtschaftet am Stadtrand von Straubing einen frei zugänglichen Schaugarten, der in der Verlängerung des Grasigen Wegs ins Feld über den Alfred-Dick-Ring zu erreichen ist.  Mehr

06. Mai 2021
Green Deal - Zukunft gemeinsam gestalten

Staatsministerin Michaela Kaniber

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe und die Bayerische Vertretung in Brüssel haben drei Online-Veranstaltungen mit dem Titel „Green Deal - Zukunft gemeinsam gestalten“ organisiert: Dabei stand insbesondere das entstehende NAWAREUM im Fokus. Interessante Diskussionen entfachten sich zu den Themen Neues Europäisches Bauhaus, Biodiversität und Landbewirtschaftung als Schlüssel zur Energiewende.   Mehr

28. April 2021
Rapsölkraftstoff für Landmaschinen weiterhin zukunftsfähig

Mann im Labor befüllt Probenkarussell

Die exakte Abstimmung eines Motors auf die Verbrennungseigenschaften des Kraftstoffs ist Voraussetzung für den sparsamen und schadstoffarmen Betrieb. In einem zweieinhalbjährigen Verbundprojekt haben Wissenschaftler der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg) und des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) mit dem Motorenhersteller DEUTZ AG das Einspritz- und Verbrennungsverhalten von Rapsölkraftstoff untersucht. Die Ergebnisse tragen dazu bei, dass moderne Landmaschinenmotoren für Rapsölkraftstoff grundlegend optimiert werden können. Sie wurden jetzt im TFZ-Bericht Nr. 69 veröffentlicht.
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25. März 2021
Pflanzen unter Strom - TFZ veröffentlicht Statusbericht zu Agri-Photovoltaik

Agrophotovoltaik-Anlage der Firma Next2Sun GmbH in Dirmingen

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) kombiniert Landwirtschaft und Stromerzeugung auf einer Fläche. In einer Studie hat das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) den derzeitigen Status der Agri-Photovoltaik beleuchtet. Ihr zufolge eignet sich die Form der Doppelnutzung speziell für Landwirte, die Pflanzenproduktion betreiben und gleichzeitig Strom auf der Fläche erzeugen wollen. Handlungsbedarf sehen die Autoren bei den Förderbedingungen, um Agri-PV langfristig etablieren zu können. Die Ergebnisse hat das TFZ jetzt im Bericht 73 veröffentlicht.   Mehr

09. Februar 2021
12. Expertentreffen zum Thema „Staubabscheider“ diskutiert aktuelle Entwicklungen im Bereich der Luftreinheit von Kleinfeuerungsanlagen

Bild links: Montierter Staubabscheider auf einem Dach. Bild rechts: Ansicht einer Haushälfte mit Staubabscheider.

Bildquelle: © Verenum AG

Mit der nunmehr 12. Ausgabe des Fachgesprächs „Partikelabscheider in häuslichen Feuerungen“ hat sich die vom DBFZ und dem Technologie- und Förderzentrum (TFZ) gemeinsam ausgerichtete Fachveranstaltung als fester Branchentreff zum Thema „Staubabscheider für Kleinanlagen“ etabliert. Coronabedingt fand die diesjährige Ausgabe ausschließlich online statt. Mit insgesamt 142 Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnte jedoch eine neue Bestmarke erreicht werden.   Mehr

05. Februar 2021
Umweltschonende Beikrautkontrolle im Gemüsebau

Maschine trägt spritzbares Mulchmaterial am Feld aus.

Für eine ertragreiche Gemüseernte ist es im Anbau notwendig, konkurrierende Beikräuter in Schach zu halten. Bisher kommen hierfür einerseits Herbizide zum Einsatz, die möglicherweise umwelt- und gesundheitsschädlich sind. Andererseits werden Unkräuter durch Folienabdeckung am Wachsen gehindert oder mechanisch bekämpft. Ob ein umweltschonendes Mulchmaterial aus Nachwachsenden Rohstoffen eine wirksame physikalische Barriere gegen Unkräuter darstellt, will nun ein Forschungsverbund näher untersuchen.   Mehr

01. Februar 2021
Hackschnitzel möglichst verlustfrei lagern

Mann hilft beim Abladeprozess von Holzhackschnitzeln.

Starke räumliche und zeitliche Unterschiede zwischen Angebot und Nachfrage von Holzbrennstoffen stellen die Land- und Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Eine qualitätserhaltende Lagerung ist deshalb elementar. In einem dreijährigen Forschungsprojekt hat das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) optimale Lagerbedingungen von Holzhackschnitzeln erforscht. Die Ergebnisse hat das TFZ jetzt im TFZ-Bericht Nr. 70 „Effiziente Lagerungs- und Aufbereitungsverfahren für Holzhackschnitzel“ veröffentlicht.   Mehr

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