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Corona

Fragen und Antworten zu Ernährung, Land- und Forstwirtschaft

Ampel mit Hinweisen zum Verhalten für steigende Corona-Infektionszahlen in Bayern
Auf einer zentralen Seite beantwortet das Staatsministerium wichtige Fragen zu den Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft sowie die Ernährung.
Am TFZ werden derzeit soziale Kontakte auf ein notwendiges Maß beschränkt. Unsere Verwaltungsgebäude sind derzeit für Besucher und den Parteiverkehr nur auf persönliche Einladung bzw. durch telefonische Anmeldung zugänglich.

Aktuelles

Stellenanzeige STA-TFZ-N 2016
Ausstellungskurator (m/w/d)

Zeichnung der Ostfassade des zukünftigen NAWAREUM

Im NAWAREUM am TFZ ist ab dem 01.01.2021 eine Stelle als Ausstellungskurator (m/w/d), Vollzeit, unbefristet zu besetzen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die inhaltliche Konzeption, Organisation und Realisierung von Ausstellungen inklusive der Erarbeitung von Ausstellungstexten und Budgetverantwortung.   Mehr

Energiepflanzen
Der Rest ist nicht alles

Ein Traktor mit Güllefasssteht steht in einem Feld

Reststoffe der Biogasvergärung werden als sogenannte Gärreste oder -produkte auf den Acker zurückgeführt. Sie gelten als wertvoller organischer Dünger. Ihr Einfluss auf die Bodeneigenschaften kann jedoch nur in großen Zeiträumen festgestellt werden. In einem zehnjährigen Forschungsprojekt haben das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) deshalb untersucht, ob die Düngung mit Gärresten langfristig zur Nachhaltigkeit im Nutzungspfad Biogas beiträgt. Insgesamt wirkte sich die organische Düngung zwar positiv auf verschiedene Parameter aus. Die Rückführung von Gärresten reicht allerdings in intensiven Fruchtfolgen nicht aus, um einen ausgeglichenen Humushaushalt zu erreichen. Die Ergebnisse hat das TFZ jetzt im Forschungsbericht mit der Nummer 67 veröffentlicht.  

Der Rest ist nicht alles

Biokraftstoffe
Rapsölkraftstoff reduziert auch bei Forstmaschinen Treibhausgase

Harvester entrindet und entastet einen Baumstamm maschinell.

Dies zeigt eine nun international veröffentlichte Studie des TFZ in der evaluiert wurde, ob der Einsatz von Rapsölkraftstoff in forstwirtschaftlichen Arbeitsmaschinen möglich ist und welche Treibhausgaseinsparungen erzielt werden können. Die Ergebnisse basieren auf einem 2100 Betriebsstunden andauernden Feldtest in Ergänzung mit Emissionsmessungen im realen Betrieb eines modernen, auf Rapsölkraftstoff umgerüsteten Harvesters der Bayerischen Staatsforsten. Es konnte aufgezeigt werden, dass auch im Bereich der Forstwirtschaft der Einsatz von Rapsölkraftstoff technisch möglich ist und durch die Substitution von fossilem Dieselkraftstoff Treibhausgasemissionen eingespart werden können. Darüber hinaus kann aufgrund der geringen Toxizität und guten biologischen Abbaubarkeit von Rapsölkraftstoff ein Beitrag zum Boden- und Gewässerschutz im Forst geleistet werden.
Die englischsprachige Veröffentlichung kann bis zum 23.11.2020 kostenfrei unter folgendem Link heruntergeladen werden: 

Field tests and real-world exhaust gas emissions of a pure rapeseed oil-fuelled harvester in forestry: Testing a solution for combined water, soil, and climate protection Externer Link

Stellenanzeigen STA-TFZ-K 2014 und STA-TFZ-K 2015
Unkrautunterdrückung ohne Plastik

Eine zähflüssige gelbe Flüssigkeit wird in eine Glasschale gefüllt

Bild: Tobias Hase für StMELF

Das Technologie- und Förderzentrum entwickelt in der Abteilung Erneuerbare Kraftstoffe und Materialien neuartige Verfahren mit Produkten aus Nachwachsenden Rohstoffen für Landwirtschaft und Gartenbau. Ziel ist es, Plastikfolienmüll zu vermeiden und den Chemikalieneinsatz bei Produktionsverfahren zu verringern. Für das Projekt werden aktuell Technische und Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (m/w/d) gesucht.  

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ZEIT-Online-Podcast
Biofuels: Energie aus der Natur

Ein rapsöltauglicher Traktor steht vor einem Rapsfeld

Welche Rolle Biokraftstoffe auf dem Weg zu einer grünen Mobilität spielen - Dr. Edgar Remmele, Abteilungsleiter Erneuerbare Kraftstoffe und Materialien, ist in der aktuellen Podcastfolge von "Mobilität hoch 5" von ZEIT-Online zu hören. In dem halbstündigen Podcast stellt Remmele das Forschungsprojekt zum Mutifuel-Traktor vor und erklärt, weshalb Biokraftstoffe nicht vorschnell auf das Abstellgleis geschoben werden sollten. 

Biofuels: Energie aus der Natur Externer Link

Rapsölkraftstoff
Bei der Zuverlässigkeit gleich auf, beim Klimaschutz weit voraus

Zwei Rapsöl-Traktoren fahren auf einer Landstraße an einem Rapsfeld vorbei

Wissenschaftler des TFZ haben neue Erkenntnisse zum Langzeitbetriebsverhalten von pflanzenöltauglichen Traktoren in der Zeitschrift Springer Nature Applied Sciences veröffentlicht. Dabei werden Ergebnisse aus mehrjährigen Untersuchungen an 18 Traktoren ausgewertet, die für den Einsatz von Rapsölkraftstoff nach DIN 51605 geeignet sind. Die Traktoren arbeiteten insgesamt über 50.000 Stunden äußerst zuverlässig auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben in Bayern. Wiederkehrende Messungen der Motorleistung, des Kraftstoffverbrauchs und der Abgasemissionen zeigten kaum Unterschiede zwischen Rapsöl- und Dieselbetrieb. Zudem belegen die Messungen, dass mit beiden Kraftstoffen auch die jeweils gültigen Emissionsstandards erfüllt werden. Trotzdem besitzt Rapsölkraftstoff deutliche Vorteile: Gegenüber Diesel können bis zu 90 % Treibhausgase eingespart werden. Gleichzeitig wird wertvolles Eiweißfutter erzeugt, die regionale Wirtschaft gestärkt und ein Beitrag zum Boden- und Gewässerschutz geleistet. 

„Evaluation of pure rapeseed oil as a renewable fuel for agricultural machinery based on emission characteristics and long‑term operation behaviour of a fleet of 18 tractors“ Externer Link

Online-Vortrag
22. Oktober 2020 - Feinstaubvermeidung bei kleinen Holzöfen – Was kann jeder Ofenbesitzer tun?

Kaminfeuer

Was ist überhaupt Feinstaub? Wie entsteht und welche Auswirkungen hat er? Nicht nur diese Fragen werden im Vortrag geklärt, sondern auch, welchen Einfluss Ofenbesitzer auf Feinstaubemissionen haben und wie Holz sauber und effizient in Wärme umgewandelt wird.
Die richtige Technik beim Anzünden des Kaminofens und der optimale Zeitpunkt beim Holznachlegen sind dabei ebenso wichtig, wie die Lufteinstellungen und der Brennstoff selbst. Dr. Hans Hartmann, Abteilungsleiter Biogene Festbrennstoffe am TFZ, gibt außerdem Tipps, worauf man schon bei der Anschaffung eines Holzofens achten sollte. Das Online-Seminar wird von LandSchafftEnergie präsentiert.   Mehr

Alles zum Thema "Richtig Heizen mit Holz"

Projekt des Monats

Forschungs- und Innovationsprojekt Winterbiene II
Verbesserung des Nahrungsangebots für Honigbienen durch Präriestaudenmischungen zur Energiegewinnung

Blütenbesucher auf gelber Blüte

Aufgrund fehlenden Nahrungsangebots für Insekten, sind viele Bienen- und Hummelarten vom Aussterben bedroht. Die
Landwirtschaft kann mit artenreichen mehrjährigen Wildpflanzenmischungen zur Biogasproduktion (WPM) einen
wichtigen Beitrag leisten.  Mehr

Biodiversität

  • Biodiversität - Postkarte des StMELF in Wabenoptik

Publikationen

  • Cover TFZ-Wissen 04: ExpRessBio

Beratung

  • Logo des Expertenteams LandSchafftEnergie - Randleiste

Projekte des TFZ

Die Projektsuche informiert Sie über aktuelle und abgeschlossene Forschungsprojekte des TFZ