Förderung von Hackschnitzel- und Pelletheizungen (Förderprogramm BioKlima ab 10.03.2022)

Update (29.08.22): Aufgrund der großen Nachfrage im Förderprogramm BioKlima und trotz bereits erfolgter Erhöhung der für Zuwendungen verfügbaren Haushaltsmittel ist eine Antragstellung voraussichtlich bis zum Ende des Jahres 2022 nicht mehr möglich. Aus diesem Grund können auch bis auf Weiteres keine Projektbesprechungen mehr angeboten werden.

Mit dem Förderprogramm BioKlima unterstützt Bayern Investitionen in neue, klimaschonende Biomasseheizwerke.
Durch die Errichtung von Biomasseheizwerken soll ein Beitrag zur Umsetzung des Bayerischen Energieprogramms, des Bayerischen Aktionsprogramms Energie und zum Klimaschutz geleistet werden. Mit den geförderten Projekten sollen jährlich mindestens 5.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Antragsberechtigt sind:

  • Natürliche Personen
  • Juristische Personen des Privatrechts
  • Personengesellschaften
  • Kirchliche Einrichtungen und juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern)

Fördergegenstand

Die neue Richtlinie BioKlima ist in zwei Förderbereiche, die sich hinsichtlich Fördervoraussetzungen und Förderauflagen unterscheiden, gegliedert.

1. Investitionen in neue, umweltschonende Biomasseheizwerke zur effizienten energetischen Nutzung fester Biomasse mit einer Nennwärmeleistung von mindestens 60 Kilowatt

Unterlagen zur BioKlima-Antragstellung (Biomasseheizwerke von mind. 60 kW)

2. Investitionen in neue, umweltschonende Biomasseheizsysteme mit einer Nennwärmeleistung von mindestens 60 Kilowatt, deren Wärme in ein Wärmenetz eingespeist wird, in das auch Abwärme und/oder Solarenergie eingespeist wird. Der Anteil der Abwärme bzw. solarer Wärme am Jahres-Wärmeenergiebedarf muss mindestens zehn Prozent betragen.

Unterlagen zur BioKlima-Antragstellung (Biomasseheizwerke von mindestens 60 kW in Kombination mit Abwärme und/oder Solarenergie)

Hinweise zur Antragstellung

  • Vor Antragstellung ist eine Projektbesprechung am TFZ erforderlich.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages.
  • Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.