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Downloads - Berichte aus dem TFZ
Zusammenfassung aller Ausgaben der TFZ-Schriftenreihe (210 KB)
Berichte aus dem TFZ 27
Titel: Entwicklung einer Siloabdeckung aus Nachwachsenden Rohstoffen
Untersuchungen zur Praxistauglichkeit einer spritzbaren Siloabdeckung aus Nachwachsenden Rohstoffen hinsichtlich Herstellung, Applikation und Silagequalität sowie Verwertung in Biogas- und Kompostieranlagen.
Berichte aus dem TFZ 26
Titel: Status Quo der dezentralen Ölgewinnung - bundesweite Befragung
Eine Befragung des TFZ brachte zutage, dass in den letzten drei Jahren rund 200 dezentrale Ölmühlen in Deutschland den Betrieb eingestellt haben. Zum Zeitpunkt Juni 2011 verarbeiten von einst knapp 600 Ölmühlen derzeit nur noch 274 Ölmühlen regional Ölsaaten. Der Hauptgrund hierfür liegt vor allem im starken Rückgang der Nachfrage nach Rapsölkraftstoff, der überwiegend in der Landwirtschaft und im Speditionsgewerbe aber auch in Blockheizkraftwerken (BHKW) zur Erzeugung von regenerativem Strom und Wärme eingesetzt wurde. Die auf die Herstellung von kaltgepressten Speiseölen spezialisierten Betriebe konnten hingegen bei der Vermarktung zulegen.
Berichte aus dem TFZ 25
Titel: Additivierung von Rapsölkraftstoff
Im Forschungsvorhaben "Additivierung von Rapsölkraftstoff", das von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) finanziert wurde, untersuchte das TFZ die Nutzung von Kraftstoffzusätzen (Additiven) zur Verbesserung bestimmter Eigenschaften von Rapsölkraftstoff. Zum Einsatz kamen 25 verschiedene Additive und Additivpakete, die von 15 verschiedenen Additivherstellern zur Verfügung gestellt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass durch Zugabe bestimmter Additive sowohl das Fließverhalten bei niedrigen Temperaturen als auch die Zündwilligkeit verbessert werden kann. Damit erscheint es möglich, die Einsatzmöglichkeiten von Rapsölkraftstoff durch Zugabe von Additiven gezielt zu optimieren. In einem weiterführenden Forschungsvorhaben werden die Erfolg versprechenden Additive eingehender betrachtet, bevor ihr Einsatz im praktischen Betrieb empfohlen werden kann. Dabei sollen unter anderem die Auswirkungen der Additive auf das Betriebsverhalten und die Emissionen eines rapsöltauglichen Traktors unter die Lupe genommen werden.
Berichte aus dem TFZ 24
Titel: Charakterisierung von Holzbriketts
Holzbriketts werden hauptsächlich in Holzöfen eingesetzt und ersetzen dort vor allem Scheitholz. Ihre einfache Handhabung, die Vorteile bei der Lagerung und die längere Brenndauer haben ihren Bekanntheitsgrad gesteigert. Sie können mittlerweile fast überall erworben werden, im Holzfachhandel, in Baumärkten, in Supermärkten oder an Tankstellen. Ihr Verbrauch in Deutschland wird für das Jahr 2009 auf ca. 350.000 Tonnen geschätzt. Wegen der unterschiedlichen Pressverfahren und -formen aber auch wegen der verschiedenen Rohstoffe ist die Qualität der Holzbriketts uneinheitlich. Es treten Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung und bei den physikalischen Eigenschaften auf, was sich wiederum auf das Brennverhalten auswirkt. Mit dem im Rahmen der Forschung am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) durchgeführten Holzbrikettscreening wird nun eine Übersicht zu den Qualitätsschwankungen und Eigenschaften der am deutschen Markt verfügbaren Holzbriketts gegeben. Dadurch ist eine brennstofftechnische und umweltbezogene Beurteilung der für die Brikettierung verwendeten Rohstoffe möglich. Des Weiteren soll die Identifikation ungeeigneter Brennstoffe dazu beitragen, dass Hersteller in Zukunft stärker bestimmte Mindeststandards einhalten. Im TFZ-Bericht 24 werden die ausgewählten Holzbriketts kurz vorgestellt und hinsichtlich ihrer brennstofftechnischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften auf der Grundlage von Normen vergleichend bewertet.
Berichte aus dem TFZ 23
Titel: Bewertung kostengünstiger Staubabscheider für Einzelfeuerstätten und Zentralheizungskessel
Kleine Elektroabscheider könnten bei häuslichen Holzfeuerungen künftig zur Minderung der Feinstaubemissionen beitragen. 10 Abscheider von drei Herstellern wurden daher am TFZ über eine komplette Heizperiode in einer Felderprobung und am Feuerungsprüfstand untersucht. Aus der über eine Heizperiode gesammelten Schornstein- bzw. Abscheiderasche wurde ein Maximalwert der damit theoretisch maximal vermiedenen Staubemissionen errechnet. Am höchsten war die so berechnete Abscheidung an einem Hackgut- und an Scheitholzkessel mit Staubminderungswerten von über 100 mg/Nm3. Unter den realen Einsatzbedingungen wurden aber auch vielerlei Problemfelder identifiziert. Zum Beispiel kam es teilweise zu Spannungsüberschlägen, Ausfall der Elektrodenspülluft oder der Hochspannung, Elektrodenbruch, Befestigungsproblemen, Regenwassereintritt oder Lärmbelästigung. Viele Probleme konnten schon im Probebetrieb behoben oder gemindert werden, andere müssen bis zur Serienreife noch gelöst werden. Mit den drei Abscheidertypen wurden auch mehrere 6-wöchige Langzeitversuche am Prüfstand des TFZ durchführt. Die Ergebnisse zeigen einen geringeren Abscheidegrad, wenn im Rohgas hohe Staubemissionen vorliegen. Die Abscheidung liegt im Mittel je nach Filtertyp bei ca. 80 bzw. 60 % oder auch nur bei ca. 20 %. Trotz uneinheitlicher Versuchsergebnisse ist festzuhalten, dass kleine elektrostatische Abscheider für häusliche Holzfeuerungen derzeit die vielversprechendste Option zur Feinstaubminderung darstellen. Dabei sind Konzepte mit aktiver Reinigung und Staubentnahme besonders aussichtsreich.
Berichte aus dem TFZ 22
Titel: Partikelemissionen aus Kleinfeuerungsanlagen für Holz und Ansätze für Minderungsmaßnahmen
Die Partikelemissionen häuslicher Einzelfeuerstätten und kleiner Zentralheizungen für Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets werden in letzter Zeit vermehrt als Verursacher der allgemeinen Feinstaubbelastung der Atmosphäre angesehen, obgleich viele grundsätzliche Sachverhalte in diesem Themenbereich noch kaum erforscht sind. Ziel eines vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) geförderten Forschungsverbundprojektes war es deshalb, die anfallenden Stäube und gasförmigen Emissionen repräsentativer Holzfeuerungen in reproduzierbaren Messungen zu charakterisieren sowie Enflüsse, Ursachen und Maßnahmen für Emissionsminderung zu untersuchen.
Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) hat an fünf Holzfeuerungen und einem Heizölkessel Versuche und Abgasuntersuchungen durchgeführt und hinsichtlich der feuerungs-, bedienungs- und brennstofftechnischen Einflüsse sowie der Staubkorngrößen analysiert.
Das insgesamt niedrige Niveau der Staubemissionen der Kessel von 20 (Pellets) bis 34 mg/Nm³ wie der Einzelfeuerstätten von 58 bzw. 72 mg/Nm³ zeigt den hohen Entwicklungsstand moderner Holzfeuerungen. Die Verteilung der Korngrößen aus den jeweiligen Feuerungen weisen kaum Unterschiede auf, so dass der Gesamtstaub als wesentliche Bewertungskenngröße anzusehen ist.
Während die verwendete Holzart meist nur einen geringen Einfluss auf Höhe und Qualität der Feinstauemissionen ausübt, können Brennstoffeinflüsse, mit Wasser- und Aschegehalt sowie Brennstoffaufbereitung als wesentliche Kriterien, sich in erheblichem Maß auf die Emissionen auswirken. So führen relativ kleine und vor allem relativ große Holzscheite zu einem Anstieg der Staubemissionen, und ebenso die Verwendung von Scheitholz mit einem Wassergehalt von 31 % zeigt ein deutliches Ansteigen auf 400 mg/Nm³, wohingegen die Steigerung des Wassergehaltes bis auf 23 % weitgehend unwirksam bleibt. Bei Einzelfeuerstätten führen bereits Brennstoffwassergehalte von 20 % bis 25 % zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtstaubemissionen. Hinsichtlich der Bedienungseinflüsse ist vor allem die Wahl der Brennstoffmenge zu nennen, da eine Abweichung von den Herstellerangaben ebenfalls zu höheren Emissionen führen kann.
Zur Schadstoffminderung durch Nachbehandlungssysteme wurden ein elektrostatischer Abscheider sowie ein Wärmetauscher zur nachträglichen Abgaskondensation untersucht. Mittels des Abscheiders konnten Reingasstaubgehalte von unter 10 mg/Nm³ erreicht werden, bei Abscheidegraden von 80 bis 90 % (Beispiel 30 kW-Scheitholzkessel). Zwar erreichte der Sekundärwärmetauscher im Mittel nur eine Staubkonzentrationsminderung von 30 %, dies allerdings mit dem Effekt der nennenswerten Steigerung des Wärmeertrages und damit mit einer effizienteren Brennstoffnutzung. Bei beiden Systemen werden vornehmlich größere Partikel abgeschieden.
Berichte aus dem TFZ 21
Titel: Kleine Biomassefeuerungen - Marktbetrachtungen, Betriebsdaten, Kosten und Wirtschaftlichkeit
Eine aktuelle Marktanalyse des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) in Straubing zeigt: Der Markt für Biomassekessel (bis 100 kW) befindet sich in einem lebhaften Veränderungs- und Anpassungsprozess mit rasch wechselnden Marktteilnehmern, Produkten und Rahmenbedingungen. Die Auswertung von 1.000 Originalrechnungen von den im Marktanreizprogramm (MAP) geförderten Anlagen und die Ergebnisse einer zusätzlichen Fragebogenaktion unter 776 Betreibern von Biomassekesseln erbringen vielfältige Markt- und Betriebsdaten. Hinsichtlich der Marktanteile, mit nur 28 % der MAP-geförderten Anlagen von deutschen Herstellern, ist die technologische Entwicklung stark von Anbietern aus dem Ausland dominiert. Bei der Erneuerung von Heizsystemen wurde in 80 % der Fälle ein Ersatz für eine öl- oder erdgas- bzw. eine strombasierte Heizung geschaffen. Die Schadstoffemissionen der MAP-geförderten Anlagen zeigen in der Regel eine Häufung von Typenprüfergebnissen mit besonders niedrigen Kohlenmonoxidemissionen. Nach der Betrachtung der Kostendaten und der Wirtschaftlichkeit kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass die Förderung von kleinen Biomassfeuerungen in gleicher Höhe beibehalten werden sollte.
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Berichte aus dem TFZ 20
Titel: Prüfung der Eignung von Verfahren zur Reduktion ablagerungs- und aschebildender Elemente im Rapsölkraftstoff bei der dezentralen Erzeugung
Mit fortschreitender Entwicklung von Dieselmotoren und bei vermehrtem Einsatz von Abgasnachbehandlungssystemen wird die Reduzierung ablagerungs- und aschebildender Elemente, wie zum Beispiel Phosphor, Calcium und Magnesium, im Rapsölkraftstoff immer wichtiger. Im Falle einer von Seiten der Motorenhersteller geforderten Verschärfung der entsprechenden Grenzwerte wird es nach derzeitigem Stand der Technik für die knapp 600 dezentralen Ölgewinnungsanlagen Deutschlands (davon ca. die Hälfte in Bayern) nicht mehr möglich sein normkonformen Rapsölkraftstoff zu produzieren.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden deshalb Möglichkeiten zur Minderung von Phosphor, Calcium und Magnesium im Rapsölkraftstoff durch zehn verschiedene Zuschlagstoffe im Labor- und Technikumsmaßstab unter Variation der Stoffkonzentration geprüft und auf relevante Kennwerte gemäß DIN V 51605 analysiert. Verwendet wurden dabei am Markt erhältliche Kieselguren, Silicagele, Cellulosen, Bleicherden und eine Bleicherdemischung sowie Zitronensäure.
In Laborversuchen erwiesen sich die Silicagele Trisyl und Trisyl 300 bei einer Konzentration von 1,0 Masse-% und einer Öltemperatur von 45 °C für eine Absenkung der Gehalte an Phosphor, Calcium und Magnesium in Rapsöl mit untypisch hohen Gehalten als besonders geeignet. Bei gleicher Temperatur und einer Steigerung der Anteile auf 5,0 Masse-% konnte mit den Silicagelen Trisyl 300 und BFX, mit der Bleicherde Tonsil 9191 FF sowie mit der Bleicherdemischung Obefil eine Absenkung bis unter die Grenzwerte gemäß DIN V 51605 erreicht werden. Beste Ergebnisse erzielten die Kombinationen von Zitronensäure (20 %-ig) mit den Bleicherden Tonsil 919 FF und 9191 FF bzw. der Bleicherdemischung, jeweils in einer Konzentration von 1,0 Masse-%. Bei höherer Konzentration der Zuschlagstoffe werden Säurezahl, Oxidationsstabilität und Wassergehalt z. T. negativ beeinflusst. Zudem ist die Auswirkung der Zuschlagstoffkonzentration auf die Senkung der Elementgehalte unter Beachtung von Wechselwirkungen mit anderen qualitätsbestimmenden Eigenschaften nicht linear und von weiteren Konditionierungsparametern (Öltemperatur, Konditionierungsdauer) sowie der Elementkonzentration abhängig, weshalb im Praxiseinsatz eine angepasste Optimierung und laufende Überwachung notwendig ist.
Hinsichtlich der Praxistauglichkeit der Verfahren wurden die besten Ergebnisse mit der Bleicherde Tonsil 9191 FF (1,0 Masse-%) in Kombination mit Zitronensäure (40 %-ig) (0,175 Masse-%) und dem Filterhilfsmittel Cellulose (1,4 Masse-%) erzielt. Die exemplarisch ermittelten Investitionskosten für ein Nachbehandlungssystem schwanken in Abhängigkeit von der gewählten Behandlungsvariante und der vorliegenden Saatverarbeitungskapazität. Die kalkulierten Behandlungskosten (fest und variabel) beim Einsatz von Zuschlagstoffen, Zitronensäure und Filterhilfsmittel unterscheiden sich mit 0,5 bis 3,8 Euro-Cent (netto)/l Öl sehr deutlich.
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Berichte aus dem TFZ 19
Titel: Miscanthus: Anbau und Nutzung - Informationen für die Praxis -
Unter den vielfältigen Nachwachsenden Rohstoffen stellt Miscanthus (Chinaschilf) eine interessante Ergänzung heimischer Pflanzen dar.
Im TFZ-Bericht "Miscanthus: Anbau und Nutzung - Informationen für die Praxis" finden sich die Ergebnisse aus 20 Jahren Miscanthusforschung in Bayern zusammengefasst für die praktische Anwendung. Im Bericht enthalten sind eine Charakterisierung von Miscanthus mit seinen Standortansprüchen, die wichtigsten Erkenntnisse zu Vermehrung und Pflanzgutqualität sowie die Produktionsverfahren von Bestandneuanlage bis Ernte. Ergänzt wird der Bericht durch eine Darstellung der vielfältigen Verwertungsrichtungen im stofflichen und energetischen Bereich.
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Berichte aus dem TFZ 18
Titel: Miscanthus als Nachwachsender Rohstoff - Ergebnisse aus bayerischen Forschungsarbeiten
Miscanthus ist eine vielversprechender Nachwachsender Rohstoff mit zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten. Dennoch haben unterschiedliche Qualitäten bei der Rhizomvermehrung, Risiken bei der Bestandesführung sowie Absatz- und Verwertungsschwierigkeiten die rasche Ausweitung des Anbaus behindert. Um diesen Problemen zu begegnen haben die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG), die frühere Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) und das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) zahlreiche Forschungsvorhaben umgesetzt.
Zwanzigjährige Untersuchungen der Ertragsleistung verschiedener Sorten auf Parzellenversuchen unterschiedlicher Standorte in ganz Bayern haben das große Potenzial der "Sinensis-Typen" belegt, wobei vorrangig die Sorten M. sinensis "Goliath" und M. x giganteus zu nennen sind. Spitzenerträge von M. x giganteus erreichten bei günstigen Standorts- und Witterungsverhältnissen 34 t pro Hektar und Jahr, allerdings wurde der Cultivar auf ertragsschwachen Standorten mit weitaus niedrigeren Trockenmasseerträgen von M. sinensis "Goliath" übertroffen. Von maßgeblicher Bedeutung ist dabei die Ernte der trockenen Pflanze im Winter, da Grünernten im Sommer erhebliche Einbußen des Trockenmasseertrages von bis zu 60 % nach einem, und bis zu 82 % nach zwei Sommerschnitten mit sich bringen. Aus diesem Grund kann Miscanthus derzeit nicht für die Produktion von Biogassubstrat empfohlen werden.
Untersuchungen der Keim- und Triebfähigkeit von Rhizomabschnitten unterschiedlicher Ursprungslage in zwei-, vier- und siebenjähriger Mutterrhizomen ermittelten mit 95 % Austrieb im einjährigen Abschnitt die höchste und homogenste Austriebsfähigkeit bei Abschnitten aus vierjährigen Mutterrhizomen, während siebenjährige Mutterrhizome teils nur 37 % Austrieb lieferten. Grundsätzlich ist bei Neupflanzungen mittels Rhizomvermehrung mit Fehlstellen im Bestand von deutlich über 15 % zu rechnen.
Hinsichtlich der ökologischen Stabilität weisen Miscanthus-Monokulturen mit Schilfflächen vergleichbare Strukturen auf, und bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten.
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Berichte aus dem TFZ 17
Titel: Untersuchungen zum Einsatz rapsölbetriebener Traktoren beim Lehr-, Versuchs- und Fachzentrum für Ökologischen Landbau und Tierhaltung Kringell
Die Verwendung von Rapsöl als Kraftstoff für pflanzenöltaugliche Traktoren trägt durch die Vermeidung von CO²-Emissionen zum Klimaschutz bei. Zudem bietet Rapsölkraftstoff Vorteile im Bereich des Boden- und Gewässerschutzes sowie bei der Erhöhung der Versorgungssicherheit und der Steigerung der Wertschöpfung in der Landwirtschaft durch regionale Kraftstofferzeugung. Serien-Traktoren für den Betrieb mit Rapsölkraftstoff nach DIN V 51605 befinden sich bereits in der Markteinführung, des Weiteren bieten ca. 20 Unternehmen in Deutschland die Umrüstung herkömmlicher Dieselmotoren auf die Nutzung von Rapsölkraftstoff an.
Aufgrund der verstärkten Nachfrage nach Rapsölkraftstoff in der Landwirtschaft sind bei Umrüstungen noch offene Fragestellungen sowohl hinsichtlich der Störanfälligkeit als auch der Emissionen von rapsölkraftstoffbetriebenen Dieselmotoren von großer Bedeutung.
Ziel des Untersuchungsvorhabens war es, zwei rapsölkraftstoffbetriebene Traktoren (Deutz-Fahr Agrotron TTV 1160 (119 kW), Baujahr 2005 der Abgasstufe II und Fendt Farmer Vario 412 (94 kW) Baujahr 2003 der Abgasstufe I) im Praxiseinsatz über zwei Jahre zu untersuchen. Hierzu wurden die Traktoren beispielsweise fünfmal am Prüfstand des Technologie- und Förderzentrums hinsichtlich Leistung, Drehmoment, Kraftstoffverbrauch und limitierter Abgasemissionen überprüft.
Die beiden Traktoren bewiesen während des Untersuchungszeitraums ihre volle Einsatztauglichkeit. Innerhalb der etwa 1300 absolvierten Betriebsstunden je Traktor waren kaum Betriebsstörungen zu beanstanden. Bei den Untersuchungen konnte ein geringfügiger Anstieg von Leistung und Drehmoment um bis zu 10 % aber auch ein massenbezogener spezifischer Kraftstoffmehrverbrauch um ca. 10 % beim Einsatz von Rapsölkraftstoff beobachtet werden. Wiederkehrende Emissionsmessungen an den beiden Traktoren haben gezeigt, dass die Einhaltung der Grenzwerte entsprechend der gültigen Abgasnormen für Diesel- und Rapsölkraftstoff für CO, HC und Partikelmasse meist problemlos möglich war. Die gemäß Prüfzyklus C1 nach ISO 8178 ermittelten Werte wiesen bei den Komponenten HC und Partikelmasse auf deutliche Vorteile beim Betrieb mit Rapsöl- im Vergleich zu Dieselkraftstoff hin. Die Konzentrationen von CO im Abgas waren bei beiden Kraftstoffen in etwa gleich hoch. Lediglich die NOx-Emissionen waren beim Betrieb mit Rapsölkraftstoff um bis zu 10 % höher als mit Dieselkraftstoff. Über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg konnte keine Verschlechterung des Emissionsverhaltens festgestellt werden. Insgesamt waren die Betreiber mit der Praxistauglichkeit der rapsölbetriebenen Traktoren sehr zufrieden.
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Berichte aus dem TFZ 16
Titel: Schnellbestimmung des Wassergehaltes im Holzscheit - Vergleich marktgängiger Messgeräte
Der Wassergehalt ist der wichtigste qualitätsbestimmende Parameter von Scheitholz. Wegen seiner nachteiligen Wirkungen auf den Ausstoß von gesundheitsschädlichen, organischen Verbindungen und Stäuben im Abgas soll der Wassergehalt bei Scheitholzfeuerungen zukünftig auf 20 % (= 25 % Holzfeuchte) begrenzt werden. Dies ist im Entwurf der novellierten 1. BImSchV vorgesehen und soll im Rahmen der wiederkehrenden Überwachung alle zwei Jahre, und bei Einzelraumfeuerungsanlagen im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Feuerstättenschau alle fünf Jahre durch den Schornsteinfeger überprüft werden.
In einer aktuellen Untersuchung des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) wurden 19 verschiedene Messgeräte von 13 Herstellern in 21 verschiedenen Betriebsarten zur Schnellbestimmung der Brennstofffeuchte im Holzscheit vergleichend erprobt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Möglichkeiten einer Schnellbestimmung des Wassergehaltes bei Scheitholz begrenzt sind. Das gilt insbesondere für den verbrennungstechnisch kritischen Wassergehaltsbereich > 30 %. Hier wirkt sich aus, dass bei Messungen der elektrischen Leitfähigkeit, oberhalb des Fasersättigungspunktes von Holz (ca. 19 bis 25 % Wassergehalt) offenbar kaum noch ein sicherer Zusammenhang zwischen dem tatsächlichen Wassergehalt und der gemessenen elektrischen Leitfähigkeit besteht.
Generell wurde festgestellt, dass der Wassergehalt von Scheitholz bei der Schnellbestimmung mit marktgängigen Messgeräten fast durchgehend unterschätzt wird, so dass bezüglich der Einsatztauglichkeit bzw. der Genauigkeit der Kalibrierung Zweifel angebracht sind. Die mittlere Abweichung des Wassergehaltes vom Sollwert (Referenzwert) lag bei der durchgeführten Versuchsreihe über alle Messgeräte und Einflussparameter (mit Berücksichtigung der Vorzeichen) bei 18,7 %. Die Streuung (ohne Berücksichtigung der Vorzeichen) betrug durchschnittlich 19,8 %.
Ferner besteht bei der korrekten Verwendung der Begriffe "Wassergehalt" und "Brennstofffeuchte" zum Teil noch einige Unsicherheit oder auch Unkenntnis. Dieser Umstand ist jedoch für die Messergebnisse von großer Bedeutung, da es sich per Definition bei den Begriffen "Feuchte" und "Wassergehalt" um völlig verschiedene Parameter handelt.
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Berichte aus dem TFZ 15
Titel: Befragung von Betreibern dezentraler Ölsaatenverarbeitungsanlagen
Die Verarbeitung von Ölsaaten in dezentralen Ölmühlen in Deutschland hat sich bemerkenswert entwickelt: Während 1999 noch 79 und 2004 bereits 219 Anlagen existent waren, sind im Jahr 2007 mindestens 585 dezentrale Ölmühlen in Betrieb. 59 % der Ölmühlen wurden in den Jahren 2005 und 2006 errichtet. Im Jahr 2006 wurden rund 900.000 t Rapssaat in diesen Anlagen verarbeitet. Unter anderem wurden etwa 176.000 t Rapsölkraftstoff und 586.000 t Rapspresskuchen vermarktet. Steigende Rapssaatpreise und die Energiesteuer schmälern jedoch die Absatzchancen von Rapsölkraftstoff.
Im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. führte das Technologie- und Förderzentrum (TFZ), Straubing eine schriftliche Befragung bei Betreibern dezentraler Ölmühlen durch. Ziel war es, aktuelle Daten zur dezentralen Ölgewinnung in Deutschland zu erfassen.
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Berichte aus dem TFZ 14
Titel: Mutagenität der Partikelemissionen eines mit Rapsöl- und Dieselkraftstoff betriebenen Traktors
Meldungen, wonach das mutagene und krebserregende Potenzial von Rapsölkraftstoffemissionen generell um ein Vielfaches höher sei als von Dieselkraftstoffabgasen, konnten in einer aktuellen Untersuchung des Technologie- und Förderzentrums (TFZ), Straubing und des bifa Umweltinstituts in Augsburg widerlegt werden.
Untersucht wurden Proben von Abgaspartikeln eines Deutz-Fahr Traktors, der durch ein sogenanntes Ein-Tank-Umrüstsystem auf den Betrieb mit Rapsölkraftstoff angepasst ist. Die Partikelproben wurden am Prüfstand des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) unter Berücksichtigung international gültiger Prüfvorschriften gewonnen. Neben den Emissionen von acht repräsentativen Betriebsphasen über das gesamte Motorkennfeld wurden auch die im Leerlaufbetrieb in der Regel ungünstigeren Emissionen gesondert betrachtet. Als Kraftstoffe wurden Rapsölkraftstoff nach der Vornorm DIN V 51605 sowie handelsüblicher Dieselkraftstoff nach DIN EN 590 eingesetzt. Die Erbgut verändernde Wirkung (Mutagenität) der Partikelproben wurden am bifa Umweltinstitut mithilfe des Ames-Tests bewertet. Zur Absicherung der Ergebnisse wurde die Konzentration gesundheitsrelevanter Emissionskomponenten analysiert.
Die Ergebnisse zeigen, dass das mutagene Potenzial der Partikelemissionen von Rapsölkraftstoff im Vergleich zu Dieselkraftstoff während der acht Betriebsphasen nur halb so hoch ist. Im Leerlaufbetrieb ist es etwa um den Faktor drei geringer oder auf vergleichbarem Niveau wie von Dieselkraftstoff. Insgesamt lag bei allen Proben mit Ausnahme des Leerlaufbetriebs mit Dieselkraftstoff die mutagene Wirkung auf sehr niedrigem Niveau. Mit den Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass die Gefahren, die von Partikelemissionen ausgehen, Erbgutschädigungen und Krebs hervorzurufen, bei dem getesteten pflanzenöltauglichen Motor beim Betrieb mit Rapsölkraftstoff geringer ist als beim Betrieb dieses Motors mit Dieselkraftstoff.
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Berichte aus dem TFZ 13
Titel: Getreidekörner als Brennstoff für Kleinfeuerungen - Technische Möglichkeiten und Umwelteffekte
Zur Beurteilung der Chancen und Möglichkeiten für eine umweltfreundliche Nutzung von Nicht-Holzbrennstoffen (Getreide, Getreidenebenprodukte, Stroh, Miscanthus etc.) in Kleinfeuerungen wurden umfangreiche Feuerungsversuche mit zwei Kleinanlagen (Heizomat RHK-AK 50 und Guntamatic Powercorn 30) durchgeführt, wobei auch zusätzliche Einrichtungen zur Abgasnachbehandlung (Kondensationswärmetauscher und Metallgewebefilter) erprobt wurden.
Die Ergebnisse zeigen, dass auch mit schwierigen Brennstoffen wie Getreidekörnern, Weizenkleie oder Mühlenabputz eine relativ vollständige Gasverbrennung erreichbar ist, während beim Ascheausbrand - angezeigt durch einen hohen Glühverlust der Aschen - mit Getreidebrennstoffen noch größere Defizite bestehen. Auch sind erhöhte NOx-Emissionen aufgrund der hohen Stickstoffgehalte im Brennstoff unvermeidlich. Bei den Stickoxiden, aber auch bei den HCl- und SO2-Emissionen, zeigt sich eine klare Abhängigkeit von den jeweiligen Elementgehalten (N, Cl, bzw. S) im Brennstoff.
Auch das Risiko erhöhter Staubemissionen lässt sich bereits an der Brennstoffzusammensetzung ablesen, da hierfür eine klare Abhängigkeit zum Gehalt (Summe) aller aerosolbildenden Elemente (K, Cl, Na, S, Pb, Zn) besteht. Wegen der hohen Gehalte dieser "staubkritischen" Elemente erweist sich der Staubausstoß bei den getreidebürtigen Brennstoffen als ein Hauptproblembereich, so dass die Grenzwerte der 1. BImSchV in der Regel mit diesen Brennstoffen nicht zuverlässig einzuhalten sind. Maßnahmen, wie z. B. eine intensive Entstaubung des Brennstoffs (Siebung, Windreinigung), eine Kalkzugabe zum Brennstoff oder die Mischung mit Holzhackschnitzeln können allerdings zu einem tendenziell verringerten Staubausstoß führen. Mit einer Abgaskondensation ist dies ebenfalls möglich, allerdings erweist sich dieses Verfahren insbesondere bei den feinkörnigen Stäuben der Getreidebrennstoffe als wenig wirkungsvoll, so dass hier vor allem der Vorteil einer deutlichen Leistungs- und Wirkungsgradsteigerung zu Buche schlägt, die jedoch indirekt auch wieder zur Emissionsminderung beiträgt.
Für ein sicheres Unterschreiten der bestehenden und zukünftig zu erwartenden Staubemissionsbe-grenzungen ist es für Nicht-Holzbrennstoffe erforderlich, dass eine wirkungsvolle sekundäre Ent-staubung, wie beispielsweise der hier verwendete Metallgewebefilter, zum Einsatz kommt. Aber auch die in jüngster Zeit von einigen Herstellern begonnene Entwicklung kostengünstiger elektro-statischer Abscheider für Kleinfeuerungen erlaubt einen insgesamt optimistischen Ausblick auf die Chancen des Getreideeinsatzes als Kleinanlagenbrennstoff, zumal der hier im Praxisbetrieb untersuchte Eigenbau eines Kleinst-Elektrofilters einfacher Bauart bereits zu Staubminderungen von mehr als 50 % führte.
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Berichte aus dem TFZ 12
Titel: Qualitätssicherung bei der dezentralen Pflanzenölerzeugung für den Nicht-Nahrungsbereich - Technologische Untersuchungen und Erarbeitung von Qualitätssicherungsmaßnahmen -
Ziel des Vorhabens war es, einen Beitrag zur Verbesserung der Marktversorgung mit einer gleichbleibenden hohen Qualität von Rapsölkraftstoff gemäß der Vornorm DIN V 51605 zu leisten. Hierzu war es erforderlich, zum einen Qualitäten von Rapsölkraftstoff am Markt zu erfassen, zum anderen technologische Untersuchungen zum Einfluss der Rapssaat, der Ölgewinnung, Ölreinigung sowie der Öllagerung auf die Rapsölkraftstoffqualität durchzuführen.
Im Zeitraum von 1½ Jahren wurden 22 dezentralen Ölmühlen siebenmal beprobt und die Ölqualität wurde gemäß den Anforderungen der Vornorm DIN V 51605 für Rapsölkraftstoff beurteilt. 39 dezentrale Ölmühlen nahmen das Angebot wahr, an einer freiwilligen Qualitätskontrolle durch unangekündigte sechsmalige Beprobung teilzunehmen. Über den Untersuchungszeitraum konnte bei vielen Ölmühlen eine deutliche Verbesserung der Kraftstoffqualität festgestellt werden. Mit der regelmäßigen Beprobung wurde eine Sensibilisierung der Ölmühlenbetreiber hinsichtlich einer qualitätsorientierten Produktion erreicht. Durch Versuche zur Ölgewinnung im Technikumsmaßstab wurden Zusammenhänge zwischen Rapssorte (Winterraps, Sommerraps und High-Oleic-Sommerraps) und Rapssaatqualität (Besatz, Auswuchs, unreife Saat und geschälte Saat sowie Einfluss der Saattrocknungstemperatur) auf Kennwerte von Rapsölkraftstoff aufgezeigt.
Sehr große Auswirkungen auf die Qualität des Rapsöls hat der Reifegrad der Saat. Sowohl die Säurezahl, die Oxidationsstabilität und die Gehalte an Phosphor, Calcium und Magnesium werden mit zunehmender Ausreifung der Saat günstig beeinflusst. Der richtige Erntezeitpunkt der Saat ist für eine erfolgreiche Rapsölkraftstoffproduktion in dezentralen Anlagen eine der wesentlichen Voraussetzungen. Im Vorhaben wurden verschiedene Endfilter auf ihre Eignung zum Einsatz in dezentralen Ölmühlen zur Herstellung von Rapsölkraftstoff getestet. Bewertet wurden die Endfilter hinsichtlich der Gesamtverschmutzung und Partikelgrößenverteilung im Rapsöl. Arbeiten zur Entwicklung einer Schnelltestmethode für die Bestimmung der Gesamtverschmutzung in Rapsölkraftstoff wurden fortgesetzt.
Zur Beurteilung der Lagerfähigkeit von Rapsölkraftstoff wurde ein Lagerungsversuch mit 108 Varianten angelegt und über einen Zeitraum von 18 Monaten ausgewertet. Rapsölkraftstoff ist unter günstigen Bedingungen, wie zum Beispiel niedrige Temperaturen und Lichtabschluss zumindest bis zu einem Jahr lagerstabil. Die Ergebnisse aus den verfahrenstechnischen Untersuchungen wurden in einer kurzgefassten Handreichung "Hinweise zur Erzeugung von Rapsölkraftstoff in dezentralen Ölgewinnungsanlagen" zusammengestellt.
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Berichte aus dem TFZ 11
Titel: Rationelle Scheitholzbereitstellungsverfahren
Mit steigenden Energiepreisen wächst die Scheitholznachfrage stetig. Viele Fragen rund um die Scheitholzproduktion sind aber noch unzureichend beantwortet. Das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) hat daher in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) hierzu ein breit angelegtes Forschungsvorhaben durchgeführt. In vielen Versuchen und Praxismessungen wurden die wichtigsten Bewertungsparameter der Scheitholzernte und -aufbereitung untersucht: der spezifische Arbeitszeitbedarf, die Arbeitsschwere nach OWAS, der spezifische Energieverbrauch und die Produktionskosten je Raummeter bei verschiedenen Produktionsverfahren und -varianten. Außerdem wurden die erforderliche Mindestlagerdauer und die Lagerungsverluste bis zum Verkauf als ofenfertiges Scheitholz festgestellt. Neue Umrechnungsfaktoren für die Volumenmaße verschiedener Sortimente werden im Forschungsbericht ebenso vorgestellt wie die Marktpreise der vergangenen 5 Jahre, bezogen auf den Energiegehalt.
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Berichte aus dem TFZ 10
Titel: Staubemissionen aus Holzfeuerungen - Einflussfaktoren und Bestimmungsmethoden
Die Bestimmung der Staubemissionen an Kleinfeuerungen für Holzbrennstoffe löst immer wieder Diskussionen aus. Dabei spielen Fragen der Messgenauigkeit ebenso eine Rolle wie technische und betriebliche Einflüsse beim Heizen mit Holz. Am Technologie- und Förderzentrum (TFZ) wurde daher ein Forschungsvorhaben zu den verschiedenen Ursachen überhöhter Gesamtstaub-Emissionen durchgeführt. An zwei Hackschnitzel- sowie je einem Scheitholz- und einem Pelletkessel wurden der Brennstoffeinfluss (z. B. Wassergehalt von Hackschnitzeln oder Abrieb bei Holzpellets), die Betriebseinflüsse (z.B. Heizlast, Wartungszustand, Zügereinigungsmechanik, Hohlbrand, diverse Funktionsstörungen) und das Staubmessverfahren selbst untersucht (z. B. Kaminkehrermethode, Methode nach VDI-Richtlinie). Außerdem dokumentiert der Forschungsbericht die neuesten Erfahrungen mit der Staub-Schnellbestimmungsmethode "Delta-p", die vom TFZ für kleine Holzfeuerungen mitentwickelt worden war. Aus den Schlussfolgerungen zu den Forschungsergebnissen werden derzeit Maßnahmen für eine verbesserte Aussagefähigkeit der Staubemissionsmessungen abgeleitet.
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Berichte aus dem TFZ 9
Titel: Maize as Energy Crop for Combustion - Agricultural Optimisation of Fuel Supply
Mais ist eine ertragreiche Kultur, die als Energiepflanze nicht nur für die Vergärung in Biogasanlagen sondern auch für die direkte Verbrennung in Frage kommen kann, sofern die Qualitätsanforderungen als Festbrennstoff in einer Ganzballenverbrennung erfüllt werden können. Das TFZ ist dieser Frage in einem Europäischen Forschungsprojekt nachgegangen. Es zeigt sich, dass mehr als die Hälfte des Energieertrags aus den Kolben stammt, die - bei etwa gleichem Heizwert der Trockenmasse wie im übrigen Spross - geringere Aschegehalte aufweisen. Im Verlauf der Vegetationsperiode ergeben sich einige brennstofftechnische Veränderungen, beispielsweise sinkt der Wasser- und Aschegehalt aber auch der Stickstoffgehalt, der für die NOx-Bildung bei der Verbrennung verantwortlich ist. Das Chlorid, welches ebenfalls als Schadstoffbildner aber auch als Korrosionsverursacher gefürchtet ist, kommt dagegen nur in vergleichsweise geringen Mengen vor. Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung (variable Schnitthöhe, Düngungsänderung, Sortenwahl) zeigen nur wenig Wirkung auf die Brennstoffqualität. Nur die verspätete Ernte (z. B. bei Frost) bringt hier Vorteile, vor allem beim Stickstoff-, Asche- und Wassergehalt; sie ist aber mit Ertragseinbußen verbunden. Die größte Unsicherheit für die Brennstoffversorgung stellt aber das unsichere Erreichen eines lagerfähigen Wassergehaltes von weniger als 20 % dar. Zudem ist der Wassergehalt innerhalb der Erntemasse (trockene Kolben, feuchtere Stängel) ungleichmäßig verteilt, was sich nachteilig bei der Verbrennung auswirkt.
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Berichte aus dem TFZ 8
Titel: Wärmegewinnung aus Biomasse - Begleitmaterialien zur Informationsveranstaltung
Die Autoren Klaus Reisinger und Dr. Hans Hartmann geben mit dem im Juli 2005 erschienenen Bericht auf 77 Seiten nicht zuletzt durch zahlreiche Bild- und Graphikdarstellungen dem interessierten Leser eine Reihe von anschaulichen und ergänzenden Informationsbeiträgen zur Informationsveranstaltung des TFZ Straubing "Wärmegewinnung aus Biomasse" an die Hand. Es werden die Themenbereiche Energiepflanzen, Brennstoffbereitstellung und energetische Nutzung, der Wirkungsgrad und die Schadstoffemissionen von Holzfeuerungen und auch deren Rentabilität sowie die aktuellen Förderprogramme angesprochen.
Der Bericht 8 steht zum Download NICHT zur Verfügung! Der Bericht wird gegen 8,00 Euro beim Seminar "Wärmegewinnug aus Biomasse" abgegeben.
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Berichte aus dem TFZ 7
Titel: Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Rapsöl als Kraftstoff und dem Motorenöl in pflanzenöltauglichen Motoren
In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten, München, der Analytik-Service Gesellschaft mbH, dem Landtechnischen Verein in Bayern e. V., der Firma Fuchs Petrolub AG, sowie der Fachhochschule Amberg-Weiden zeigen die drei Autoren Klaus Thuneke, Dr. Thomas Wilharm und Kathrin Stotz in dem im Juni 2005 publizierten, 109 Seiten umfassenden Bericht die Problematik der Motorenöleindickung (Polymerisation) auf und geben danach aufgrund der Ergebnisanalysen ihrer experimentellen Untersuchungen zu den Alterungsprozessen und Wechselwirkungen von Motoröl-Rapsöl-Mischungen Empfehlungen für gezielte Maßnahmenkombinationen zur Vermeidung der Schmieröleindickung.
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Berichte aus dem TFZ 6
Titel: Entwicklung einer Prüfmethode zur Bestimmung der Cetanzahl von Rapsölkraftstoff
Das Fehlen eines geeigneten, standardisierten Prüfverfahrens zur Bestimmung einer aussagekräftigen Cetanzahl für Rapsölkraftstoff, die die Zündwilligkeit des Pflanzenölkraftstoffes beschreibend ausdrückt, nahmen die Autoren des im Jahr 2005 veröffentlichten, 75 Seiten umfassenden Berichts - Andreas Attenberger und Dr. Edgar Remmele - im Jahr 2003 zum Anlaß, um in einer vergleichenden Untersuchung zur Zündwilligkeit von Dieselkraftstoff und Rapsölkraftstoff mit Hilfe zweier neuartigen Messgeräte ("Ignition Quality Tester" der Firma AET, Ottawa, Ontario, Kanada sowie "Fuel Ignition Tester" der Firma Fueltech AS, Trondheim, Norwegen) eine verbindliche Prüfmethode zu entwickeln und zu dokumentieren. Weiterer Handlungsbedarf zur Vermeidung der Verharzungen an der Einspritzdüse bei der Verbrennung von Rapsölkraftstoffen besteht.
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Berichte aus dem TFZ 5
Titel: Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Qualität von kaltgepresstem Rapsöl als Speiseöl und Festlegung eines Qualitätsstandards
Bisherige Untersuchungen zur Qualität von kaltgepresstem Rapsöl als Speiseöl haben viele Bereiche der Zusammenhänge zwischen den technologischen Einflussfaktoren innerhalb der Prozesskette der Pflanzenölgewinnung und den Untersuchungsparametern für kaltgepresste Öle nicht berücksichtigt. Insbesondere der Einfluss des Herstellungsverfahren auf die sensorische Qualität der Öle fehlte bislang. Genau dieser Fragestellung gingen die Autoren des im April 2005 veröffentlichten und 120 Seiten aufweisenden Berichts - Andreas Attenberger, Dr. Bertrand Matthäus, Dr. Ludger Brühl und Dr. Edgar Remmele - in einem gemeinsamen Forschungsprojektes des TFZ mit der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel nach. Die Ergebnisse zeigen als entscheidendes Bewertungskriterium den sensorischen Eindruck, aber ebenso ist die Qualität der Rapssaat und die Reinigung des Öls von entscheidender Bedeutung im Verbund mit der Lagerung und Trocknung der Rapssaat; negative Auswirkungen auf das Öl hinsichtlich des Geruchs und des Geschmacks haben zu lange Verweilzeiten auf dem Trub. Es werden demzufolge Kenngrößen für die Aufstellung eine Qualitätsstandards für kaltgepresstes Rapsspeiseöl vorgeschlagen.
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Berichte aus dem TFZ 4
Titel: Untersuchungen zum Feinstaubausstoß von Holzzentralheizungsanlagen kleiner Leistung
Aus Verbrennungsprozessen stammende Feinstaubpartikel mit einem aerodynamischen Durchmesser von weniger als 10 µm und Partikel unterhalb 1 µm aus dem Submikronbereich, die je nach Größe der Partikel und Art der Atmung unterschiedlich weit in die Lunge eindringen, gelten laut den Autoren des im Jahr 2005 publizierten, 58 Seiten umfassenden Berichts - Dr. Hans Hartmann, Volker Schmid und Heiner Link - als besonders schädlich (teilweise reizend, toxisch und mutagen wirkend). Deshalb wurden in einer vom Umweltbundesamt in Berlin beauftragten und mit dem Institut für Verfahrenstechnik und Dampfkesselwesen der Universität Stuttgart zusammen durchgeführten Untersuchung beginnend im Jahr 2003 repräsentative Messungen zur Staubpartikelgrößen aus häuslichen Holz-Zentralheizungsanlagen (Wärmeleistung größer als 50 kW) vorgenommen. Die Messungen zur Korngrößenverteilung bei Flugstäuben aus Holzfeuerungen kleiner Leistung wurden an alten und modernen Anlagen ermittelt.
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Berichte aus dem TFZ 3
Titel: Daten und Fakten zur dezentralen Ölgewinnung in Deutschland
Der im Januar 2005 publizierte, 53 Seiten umfassende Bericht gründet sich auf eine von den Autoren Kathrin Stotz und Dr. Edgar Remmele durchgeführte schriftliche Befragung (Fragebogen) bei 219 dezentralen Ölmühlen in Deutschland, die die Ermittlung des derzeitigen technischen Ausstattungsstandes der Ölmühlen, die Erfassung der Massenströme der eingesetzten Rohstoffe und der erzeugten Produkte sowie die Ableitung von Aussagen über die Bedeutung des Erwerbszweiges "Dezentrale Ölsaatenverarbeitung" zum Inhalt hatte. Neben den allgemeinen Daten zum Betrieb wurden auch Daten zur Qualität von Saat und Öl, zu den Preisen und Erlösen, zum Absatz, sowie zum Vertrieb und der Logistik erfasst.
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Berichte aus dem TFZ 2
Titel: Erprobung der Brennwerttechnik bei häuslichen Holzhackschnitzelheizungen mit Sekundärwärmetauscher
Die Zielsetzung dieses Forschungsprojekts war die praxisnahe Erprobung eines Sekundärwärmetauschers zur Kondensationswärmegewinnung und Staubemissionsminderung für Holzfeuerungsanlagen kleinerer Leistung. Im Mittelpunkt standen die Messungen zur Leistungs- und Wirkungsgradsteigerung, der Emissionsminderung und der Kondensatminderung und Kondensatqualität. Darüber hinaus wurden auch noch für die praktische Anwendung wichtige Planungs- und Erfahrungswerte wie Abgastemperaturen, Abgasvolumenströme und Wasserdampfgehalte ermittelt. Diese wurden, um eine generelle Einordnung zu ermöglichen, in Abhängigkeit systematisch abgestufter Einflussgrößen (Brennstoffart, Brennstoffwassergehalt, Rücklauftemperatur des Kreislaufwassers, Anlagenleistung des Hackschnitzelkessels) ergänzend untersucht. Der Bericht wurde im November 2004 von den Autoren Dr. Hans Hartmann, Paul Rossmann, Heiner Link und Alexander Marks veröffentlicht.
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Berichte aus dem TFZ 1
Titel: Qualitätssicherung bei der dezentralen Pflanzenölerzeugung für den Nicht-Nahrungsbereich Projektphase 1: Erhebung der Ölqualität und Umfrage in der Praxis
Der von Dr. Edgar Remmele und Kathrin Stotz im Jahr 2003 veröffentlichte, 115 Seiten umfassende Bericht dokumentiert die Projektphase 1 des Gesamtvorhabens "Qualitätssicherung bei der dezentralen Pflanzenölerzeugung für den Nicht-Nahrungsbereich". Es wurde bei 31 dezentralen Ölgewinnungsanlagen und einem Hersteller von Rapsölvollraffinat Beprobungen zur Erhebung der Qualität des Rapsölkraftstoffes durchgeführt. Die Autoren sehen Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Verbesserung der Rapsölkraftstoffqualität als zwingend erforderlich an, diese bedürfen jedoch einer sorgfältigen Vorbereitung. Neben dem Wissenstransfer und dem Erfahrungsaustausches werden das Engagement des Anlagenbetreibers sowie technische Mindestvoraussetzungen als wesentlich angesehen. Die Verwendung von qualitativ hochwertigen Rapssaaten sowie der Einsatz und richtige Betrieb von Sicherheitsfiltern bei der Verarbeitung zählt ebenso dazu. Weitere Einflussgrößen wie z. B. die Lagerungsbedingungen oder variable Kennwerte (Calciumgehalt) und zu überarbeitende Prüfmethoden müssen noch zusätzlich in weiteren Projektphasen näher untersucht bzw. erstellt werden.
Technologie- und Förderzentrum, TFZ
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