Einjährige Kulturen

Einjährige Kulturpflanzen sind fester Bestandteil der Landwirtschaft und werden in Fruchtfolgen kultiviert, die an die regionalen und betrieblichen Bedingungen angepasst sind.

Am TFZ werden neben den schon etablierten Feldfrüchten auch noch unbekannte oder in Vergessenheit geratene Kulturpflanzen, wie beispielsweise Sorghum, Quinoa, Wickroggen und Buchweizen getestet.
Gemeinsam ist diesen Kulturen ihr Potential für die energetische und/oder stoffliche Nutzung.

Einjährige Kulturen am TFZ

Amarant

Rispenstände Amarant

Amarant wurde schon vor Jahrtausenden von den indianischen Hochkulturen Südamerikas als Nahrungsmittel angebaut. Ebenso wie Buchweizen und Quinoa verfügt Amarant über getreideähnliche Eigenschaften und wird deshalb auch als Pseudocerealie bezeichnet.  Mehr

Quinoa

Quinoa auf den TFZ Versuchsflächen

Quinoa, auch Reismelde genannt, ist ein Gänsefußgewächs, das aus der Andenregion Südamerikas stammt. Wie Buchweizen ist Quinoa eine sogenannte Pseudocerealie, das heißt, die Pflanze produziert stärkereiche Körner, zählt jedoch nicht zu den Getreidearten.  Mehr

Leguminosen-Getreide-Gemenge

Wickroggen ist eine Pflanzenmischung aus Roggen und lila blühenden Wicken

Der Mischfruchtanbau mit Leguminosen hat im ökologischen Landbau eine lange Tradition. Mit dem Anbau von Leguminosen-Getreide-Gemengen als Biogassubstrat, als Ergänzung zum Silomais, können sowohl Ertragssicherheit als auch eine nachhaltige Landbewirtschaftung angestrebt werden.  Mehr

Leindotter

Leindotter

Leindotter stammt aus Südosteuropa/Südwestasien und wurde in Westeuropa schon 400 vor Christus genutzt. Ursprünglich als Unkraut auf den Getreide- und Leinfeldern wurde Leindotter allmählich wegen seiner stark öl- und eiweißhaltigen Samen kultiviert, geriet dann jedoch in Vergessenheit. Leindotter ist ein einjähriger, krautiger Kreuzblütler mit ausgeprägter Kältetoleranz aber eingeschränkter Winterhärte.  Mehr

Sorghum

Sorghum-Arbatax auf Versuchsfeld

Das großkörnige Sorghum stammt von der Wildart Sorghum arundinaceum ab, dessen Domestikationsgebiet im nordöstlichen Teil Afrikas vermutet wird. Alle daraus abgeleiteten einjährigen Kulturformen werden unter der Art Sorghum bicolor geführt, die weltweit in erster Linie zur Körnernutzung angebaut wird.  Mehr

Buchweizen

Buchweizenbestand in der Blüte

Buchweizen stammt ursprünglich aus Asien. Er gehört trotz der stärkehaltigen Körner nicht zu den Getreidearten, sondern zu den Knöterichgewächsen. Im ökologischen Landbau wird Buchweizen gern zur Unkrautunterdrückung genutzt, da er sehr schnell sehr dichte Pflanzenbestände bildet.  Mehr

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