Wirtschaftlichkeit von Biomassefeuerungen

Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit von Heizungsanlagen müssen sämtliche Kosten berücksichtigt werden. Dazu gehören Investitions-, Kapital-, Verbrauchs- und Betriebskosten sowie sonstige Ausgaben z. B. für Versicherungen. Da eine allgemein vergleichbare Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Durchschnittswerte nutzt, dienen die errechneten Wärme-Erzeugungskosten (in kWh) lediglich als Orientierung. Im Einzelfall sind größere Abweichungen möglich. Die vorliegende Berechnungssystematik eignet sich aber als Basis für eine individuelle Berechnung.

Nachfolgende Beispielrechnung zeigt die Wirtschaftlichkeit verschiedener Bio-massefeuerungen im Leistungsbereich von 15 kW und 30 kW im Vergleich zu einer Ölheizung ohne die Berücksichtigung von evtl. erforderlichen Baukosten (Gebäude, Lagerraum), Versicherungen und möglicher Preisveränderungen der Brennstoffe. Die vorliegende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung wird sehr stark von den Preisen für die jeweiligen Brennstoffe beeinflusst, die in den meisten Fällen mehr als die Hälfte der Gesamtkosten betragen.

Für Heizungssanierungen im Gebäudebestand werden mögliche Fördersätze aus der MAP-Förderung und der Förderung bei Austausch von Kesseln, die mit fossilen Brennstoffen beschickt werden (APEE), berücksichtigt. Die Mehrwertsteuer wurde berücksichtigt, sodass hiermit eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Endverbraucher exemplarisch vorgestellt wird.